Social Commerce (3): So mischt man bei Social Commerce richtig mit

Weiter geht es mit der dreiteiligen Reihe zum Thema Social Commerce. In diesem dritten Teil möchte ich Empfehlungen mit auf den Weg geben, die Sie beachten sollten, sollten auch Sie mit Social Commerce starten wollen.

Und ganz ehrlich: Es ist bei solch einem komplexen Thema, bei dem manche Bücher 200 und mehr Seiten brauchen, gar nicht so einfach, das Wichtigste daraus „in a nutshell“ zu präsentieren. Ich versuche es trotzdem! Wer die folgenden sechs Punkte berücksichtigt, dem gelingt der Start mit Sicherheit schon mal ganz gut:

  1. Wählen Sie die richtigen Plattformen: Entscheiden Sie, welche sozialen Medien für Ihre Marke am besten geeignet sind. Die beliebtesten Plattformen für Social Commerce sind Facebook, Instagram, Pinterest und TikTok. Wählen Sie – über den Daumen gepeilt, die Plattform(en) aus, auf denen Ihre Zielgruppe aktiv ist.
  2. Erstellen Sie eine Social-Media-Strategie: Entwickeln Sie eine Agenda, die auf Ihre Zielgruppe und Ziele abgestimmt ist. Planen Sie Ihre Beiträge im Voraus und stellen Sie sicher, dass sie ansprechend und relevant sind.
  3. Optimieren Sie Ihr Profil: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Profil vollständig ausgefüllt ist und alle wichtigen Informationen enthält. Stellen Sie sicher, dass Ihr Profilbild und Ihre Headergrafik professionell und kompetent rüberkommen.
  4. Nutzen Sie Social-Media-Anzeigen: Sie helfen Ihnen dabei, Ihre Produkte gezielt zu bewerben und Ihre Zielgruppe zu erreichen. Nutzen Sie dabei die Targeting-Optionen, um Ihre Anzeigen an die Interessen, Demografie und das Verhalten Ihrer Zielgruppe anzupassen.
  5. Verkaufen Sie Ihre Produkte direkt über Social Media: Nehmen Sie die Einkaufsfunktionen auf den Plattformen in Anspruch, um Kunden direkt auf der Plattform zum Kauf zu ermutigen. Fügen Sie einen Link zu Ihrer Website hinzu, auf der Kunden weitere Informationen über Ihre Produkte finden und direkt kaufen können.
  6. Messen Sie Ihre Ergebnisse: Schauen Sie sich regelmäßig Ihre Ergebnisse an und passen Sie Ihre Strategie bei Bedarf entsprechend an. Nutzen Sie Analysetools, um zu verstehen, wie Ihre Beiträge und Anzeigen von Ihrer Zielgruppe wahrgenommen werden.

Allein durch die Einhaltung dieser Schritte können Sie Ihre Social-Commerce-Strategie erfolgreich umsetzen und Kunden über soziale Medien gewinnen.

Neben diesen Punkten ist aber natürlich auch Ihr Corporate Design im Auftritt wichtig. Was es hierbei zu beachten gilt, erläutern wir Ihnen mit der folgenden Schritt-für-Schritt Anleitung zum Entwurf eines eigenen Corporate Designs:

  1.  Bestimmung der Zielgruppe und der Unternehmensidentität: Bevor Sie mit der Gestaltung beginnen, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, wer Ihre Zielgruppe ist und welche Identität und Werte Ihr Unternehmen verkörpert. Diese Informationen helfen Ihnen bei der Entwicklung einer Gestaltung, die Ihre Marke und Ihr Image widerspiegeln und auf Ihre Zielgruppe zugeschnitten ist.
  2. Entwicklung des Logos: Das Logo ist das zentrale Element des Corporate Designs. Es sollte einfach, aber einprägsam sein und ebenfalls die Werte und Identität des Unternehmens widerspiegeln. Erstellen Sie verschiedene Entwürfe und wählen Sie das Beste aus, um als Grundlage für das gesamte Corporate Design zu dienen.
  3. Bestimmung der Farben und Schriften: Wählen Sie eine Farbpalette und Schriften, die gut zu Ihrem Logo passen. Diese sollten auch auf anderen Elementen wie Visitenkarten, Briefpapier und der Website verwendet werden, um ein einheitliches Erscheinungsbild zu schaffen.
  4. Erstellung von Visitenkarten und Briefpapier: Visitenkarten und Briefpapier sind wichtige Elemente des Corporate Designs, die oft als erste Kontaktpunkte mit Kunden dienen. Entwerfen Sie diese Materialien so, dass sie die Marke widerspiegeln sowie sympathisch und professionell aussehen.
  5. Design von Werbematerialien: Erstellen Sie Werbematerialien wie Flyer, Broschüren und Banner, die Ihr Corporate Design widerspiegeln. Diese Materialien sollten auf Ihre Zielgruppe abgestimmt und auffällig, aber nicht überladen sein.
  6. Entwicklung einer Website: Eine Website ist heutzutage ein unverzichtbarer Bestandteil des Corporate Designs. Gestalten Sie die Website so, dass sie das Corporate Design berücksichtigt und gleichzeitig benutzerfreundlich und informativ ist.
  7. Implementierung und Überwachung: Sobald das Corporate Design fertiggestellt ist, sollten Sie sicherstellen, dass es in allen Materialien und Kanälen des Unternehmens konsequent verwendet wird. Überwachen Sie regelmäßig, ob das Corporate Design korrekt angewendet wird, um sicherzustellen, dass das Unternehmen ein professionelles und einheitliches Erscheinungsbild hat.

Das sind einige grundlegenden Schritte, die bei der Gestaltung eines Corporate Designs zu beachten sind. Es gibt noch viele weitere Aspekte, die je nach Bedarf des Unternehmens berücksichtigt werden können. Doch wenn Sie erst einmal das beachten, was ich in den letzten Beiträgen vorgestellt habe, sollte einem erfolgreichen Start in das Thema Social Commerce nichts mehr im Wege stehen.

Ich weiß, dass das eine Menge „Was“ war und ich nicht für jede*n ausreichend zum „Wie“ ausgeführt habe. Aber es ist nun mal nicht möglich, den Coaching-Grundsatz „cover all bases“ auf der Inhaltsseite zu berücksichtigen. Dafür stehe ich aber für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Für heute wünsche ich gutes Gelingen und einen fröhlichen Herbstauftakt!

Frank Max