Wir begrüßen das 1000. Mitglied in der EASC - gleich zwei Mal!
Vor kurzem konnten wir ein besonderes Ereignis verzeichnen: Wir begrüßen ganz herzlich Kerstin Rupp und Marga Quintana Serra als 1000. Mitglied in unserem Verband!
Mit Kerstins und Margas Beitritt hat die EASC über 1.000 Mitglieder erreicht. Dies ist ein wunderbarer Meilenstein, auf den wir stolz sind. Die Anmeldungen gingen gleichzeitig bei uns ein, so dass Kerstin als Coachkandidatin und Marga als Supervisionskandidatin die Ehre der 1.000-Mitglieder-Marke gemeinsam mit uns teilen!
Wir haben Kerstin und Marga gebeten, sich anhand einiger Fragen vorzustellen und freuen uns sehr, dass sie unserer Bitte nachgekommen sind.
Herzlich Willkommen, Kerstin Rupp!
1. Was ist Dein beruflicher Hintergrund?
Mein beruflicher Hintergrund verbindet betriebswirtschaftliches Wissen mit internationaler Erfahrung in Beratung und IT. Nach meinem BWL-Studium mit Schwerpunkt Sprachen an der accadis Hochschule in Deutschland und der Universität von Northumbria in Newcastle, England, begann ich in der Unternehmensberatung in Deutschland und Irland. Während meiner Zeit in Irland wechselte ich in die IT und war anschließend 22 Jahre lang als Inhouse-Beraterin und Führungskraft in internationalen Unternehmen der Konsumgüterbranche tätig. Ein besonders prägender Abschnitt war meine 2,5-jährige Tätigkeit in Indien in einer Offshore Service Management Rolle. Insgesamt arbeitete ich mit Kollegen an 14 Standorten in Europa und mit Teams aus 32 verschiedenen Ländern. Diese internationale Zusammenarbeit hat mich sowohl fachlich als auch persönlich stark geprägt. Nach einem Teilbetriebsübergang bin ich seit drei Jahren wieder in der Unternehmensberatung tätig.
2. Was hat Dich zum Coaching gebracht?
Nach vielen Jahren in der Unternehmensberatung und als Inhouse-Beraterin habe ich mich weiterentwickelt und verschiedene Rollen übernommen, darunter Projekte in unterschiedlichen Bereichen und die Begleitung von Abteilungen in Veränderungsprozessen. Zurück in der Beratung bemerkte ich, dass der Markt zunehmend auf hochspezialisierte technische Expertisen ausgerichtet ist. Mein Profil ist hingegen breiter und umfasst Service Management, Business Relationship Management und Change Management. Meine Stärken liegen in der strategischen Koordination und der interdisziplinären Zusammenarbeit, bei der ich oft als Schnittstelle zwischen verschiedenen Fachbereichen agiere.
In einer Phase der beruflichen Reflexion habe ich selbst ein Coaching in Anspruch genommen, um mehr Klarheit über meine nächsten Schritte zu gewinnen. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wie wirkungsvoll Coaching sein kann und wie es Menschen dabei unterstützt, Veränderungen aktiv zu gestalten. Ich erkannte, dass ich bereits als Führungskraft und Beraterin oft anderen geholfen habe, ihren eigenen Weg zu finden. Daher entschied ich mich, mich intensiver mit Coaching zu beschäftigen, um Menschen gezielt in ihrem Wachstum zu unterstützen.
Heute bin ich weiterhin in der Beratung tätig und sehe Coaching als wertvolle Ergänzung zu meiner beruflichen Erfahrung. Es bereichert meine Arbeit und ermöglicht es mir, Menschen noch gezielter in Veränderungsprozessen zu begleiten. Wie sich dieser Weg weiterentwickelt, bleibt offen – doch genau das macht es spannend.
3. Warum hast Du Dich für die EASC entschieden? Was erwartest Du von der EASC?
Ich habe mich bewusst für die EASC entschieden, da ich hoffe, dass mir ein internationaler Coaching Verband die Möglichkeit bieten wird, meine internationale Perspektive im Coaching weiter auszubauen und mit anderen Coaches auf globaler Ebene zu interagieren. Durch meine berufliche Laufbahn, insbesondere meine Auslandsaufenthalte, habe ich gelernt, wie wertvoll eine kulturell vielfältige und global ausgerichtete Arbeitsweise ist. In meinen internationalen Tätigkeiten habe ich Teams aus verschiedenen Ländern begleitet, Englisch war immer die Geschäftssprache. Diese Erfahrungen haben mir nicht nur fachlich, sondern auch interkulturell wertvolle Einblicke verschafft.
Ich erhoffe mir von der EASC, dass ich meine Coaching-Praxis international weiterentwickeln kann, indem ich mit Coaches und Supervisoren aus verschiedenen Ländern und Kulturen in Kontakt trete. Der Austausch in einem internationalen Netzwerk, das globale Coaching-Standards fördert, ist für mich besonders wertvoll und passt perfekt zu meiner Vision, Coaching auf globaler Ebene anzubieten und Menschen aus unterschiedlichen beruflichen und kulturellen Kontexten zu unterstützen.
4. Was könntest Du in die EASC-Gemeinschaft einbringen?
Ich freue mich darauf, meine umfangreichen internationalen Erfahrungen und interdisziplinären Fähigkeiten in die EASC-Gemeinschaft einzubringen. In meinen verschiedenen internationalen Rollen habe ich nicht nur die Herausforderung, sondern auch die Chance erfahren, über kulturelle und fachliche Grenzen hinweg zu arbeiten. Diese Perspektive ermöglicht es mir, Coaching-Prozesse aus einer globalen Sicht zu gestalten und interkulturelle Aspekte zu integrieren.
Als Führungskraft und Beraterin habe ich Teams unterstützt, ihre Stärken zu erkennen und über Fachgrenzen hinweg effektiv zusammenzuarbeiten, um Ziele zu erreichen. Diese Fähigkeit zur Förderung von Menschen und Teams lässt sich hervorragend auf Coaching anwenden, insbesondere bei der Begleitung von Führungskräften in ihrer Entwicklung.
Darüber hinaus freue ich mich auf den Austausch mit anderen Mitgliedern der EASC. Der internationale Kontext des Verbands bietet mir die Gelegenheit, neue Perspektiven und Methoden kennenzulernen und meine Coaching-Kompetenzen weiter auszubauen. Der interkulturelle Austausch ist für mich eine wertvolle Chance, meine eigenen Ansätze weiterzuentwickeln und von anderen zu lernen.
Ich freue mich darauf, aktiv zur internationalen Gemeinschaft der EASC beizutragen und gleichzeitig von den Erfahrungen und Perspektiven anderer Coaches zu profitieren.
5. Was würde ein Marsmensch über Dich sagen? (Wir lieben kreative Ideen!)
Ein Marsmensch würde mich wahrscheinlich als vielseitige, anpassungsfähige und ausdauernde Persönlichkeit beschreiben – jemanden, der in der Lage ist, komplexe Herausforderungen zu meistern und dabei immer ruhig zu bleiben. Sie würden sehen, wie ich es schaffe, den Überblick zu behalten, selbst wenn mehrere Dinge gleichzeitig gefordert sind – ähnlich wie bei meiner Erfahrung als Mutter von Drillingen! Sie würden mich auch als jemanden wahrnehmen, der mit einer positiven Ausstrahlung und Energie in den Raum tritt – ein Kollege sagte einmal, wenn ich den Raum betrete, geht die Sonne auf.
Mein Wunsch als 18-Jährige war es, Diplomatin zu werden, was sich heute in meiner Arbeit widerspiegelt: international tätig und als Brückenbauerin zwischen verschiedenen Kulturen und Perspektiven. Es gibt viele Wege zum Ziel, und jeder hat mich ein Stück weiter zu der Person geführt, die ich heute bin. Als Marsmensch würde man feststellen, dass ich sowohl in komplexen beruflichen Zusammenhängen als auch in meiner persönlichen Entwicklung immer wieder Wege finde, Menschen zu verbinden und Veränderungen zu gestalten – sei es im globalen Kontext oder im Alltag als Mutter.
Kerstin Rupp
https://www.linkedin.com/in/kerstin-rupp-1007462b/
Herzlich Willkommen, Marga Quintana Serra!
1. Was ist Dein beruflicher Hintergrund?
Ich habe 27 Jahre lang geriatrische und sozialmedizinische Zentren geleitet, Teams und Einrichtungen geschult und beraten sowie an der UVic und der UAB unterrichtet.
Derzeit widme ich mich ausschließlich dem Unterrichten und der Beratung.
2. Was hat Dich dazu bewogen, sich der Supervision zu widmen?
Teams von Personen, die gleichzeitig Fachleute sind, wissen, wie sie ihre Arbeit sehr gut individuell ausführen können, aber wenn sie sie teilen müssen, fällt es ihnen schwer, sie auszuführen, weil es viele Faktoren in sich selbst und in ihrer Umgebung gibt (emotional, verhaltensbedingt usw.), die ich identifiziert habe und die sie nicht vermitteln können. Daher dachte ich in meiner Bescheidenheit, dass es ihre Entwicklung als Menschen und Fachleute erleichtern würde, wenn ich ihnen helfen könnte, ihre eigenen Ressourcen zu erkennen.
3. Warum hast du dich für die EASC entschieden? Was erwartest du von der EASC?
Durch Vermittlung eines Freundes, und mir gefällt ihr Ansatz
Ich erwarte mir von der EASC, dass sie mir beibringt, wie ich Menschen, die Supervision benötigen, einen unterstützenden und differenzierten Ansatz bieten kann.
4. Was könntest du der EASC-Gemeinschaft bieten?
Neugier, Begeisterung, mein Wesen und meine Bereitschaft, zu helfen, wo ich es für nötig halte.
5. Was würde ein Marsmensch über dich sagen? (Wir lieben kreative Ideen!)
Meine Güte, diese Menschen sind verrückt!
Und diese Frau genießt es, ihre Umgebung zu betrachten, vor allem stundenlang zu beobachten, wie sich die Ameisen organisieren, und die Momente des Staunens der Babys, wenn sie etwas entdecken, und zu sehen, wie sich die Farben des Waldes und des Himmels verändern.
Marga Quintana Serra